"Nicht sinnvoll!" Auch Foda gegen EM in zwölf Ländern

ÖFB-Teamchef Franco Foda würde lieber in London spielen.
ÖFB-Teamchef Franco Foda würde lieber in London spielen.Picturedesk
Auch knapp elf Monate nach dem Ausbruch ist die Corona-Pandemie noch nicht überwunden. Eine EM in zwölf Ländern ist für Franco Foda unvorstellbar. 

Im Juni 2020 war an eine Europameisterschaft nicht zu denken gewesen. Deshalb hatte die UEFA das erste paneuropäische Turnier der Fußball-Geschichte auf 2021 verlegt. Doch ob das Eröffnungsspiel am 11. Juni 2021 tatsächlich im Römer Olympiastadion über die Bühne geht, ist weiter offen. 

Die Stimmen, die eine Austragung in einem einzigen Land verlangen, werden immer lauter. Nun sprach sich auch Österreichs Teamchef Franco Foda für ein Veranstalterland aus. "In diesen Zeiten die EM in zwölf verschiedenen Ländern samt vieler Reisewege zu bestreiten, ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll", erklärte der 54-Jährige in der "Krone". 

Alternativplan London?

Foda würde das Turnier auf die Insel verlegen. "In einem Land hätte man alles besser im Griff. London zum Beispiel hat allein fünf, sechs Stadien", so der Deutsche weiter. Zuletzt 

Das ÖFB-Team soll gegen Nordmazedonien (13. Juni) und die Ukraine (21. Juni) in Bukarest antreten, das Duell gegen die Niederlande (17. Juni) ist in Amsterdam angesetzt. Am Plan, das EM-Quartier in Seefeld aufzuschlagen, ändert sich nichts. "Wir wollen den Fans so nahe wie möglich sein und die Euphorie aufsaugen und mitnehmen", so Foda. 

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