Die US-Rapperin Nicki Minaj hat überraschend offen über ihre Vergangenheit gesprochen. In einem Podcast-Interview erklärte sie, dass sie manche Textzeilen heute bereut.
Besonders die Betonung von Geld, Status und materiellem Erfolg sieht die 43-Jährige mittlerweile kritisch. "Die Musikindustrie konzentriert sich auf die Verehrung materieller Dinge - und wir alle tragen unseren Teil dazu bei. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen", gab sie zu.
Nicki Minaj macht sich heute vor allem Gedanken über den Einfluss auf junge Menschen. "Damals habe ich nicht darüber nachgedacht, dass junge Menschen zuhören und sich von meinen Texten zu Entscheidungen beeinflussen lassen könnten, die nicht wirklich durchdacht sind", erklärte sie.
Würde sie heute nochmals von vorne beginnen, würde sie vieles anders formulieren. "Wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte, würde ich vieles von dem ändern, was ich gesagt habe", gestand die Rapperin.
Nicki Minaj kritisierte auch die Branche insgesamt: "Sie gibt Menschen das Gefühl, dass sie niemals genug sind." Sie wolle nicht den Eindruck vermitteln, dass man sich verändern müsse, um zu genügen.
Zu den seit Jahren kursierenden Illuminaten-Gerüchten in der Musikbranche äußerte sie sich zurückhaltend. An eine große geheime Verschwörung glaube sie nicht unbedingt, schloss es aber mit einem Augenzwinkern auch nicht völlig aus.