Wegen Vergewaltigung

Rapper Mystikal muss 20 Jahre ins Gefängnis

Der US-Rapper Mystikal wurde wegen Vergewaltigung zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der 55-Jährige hatte im März ein Schuldeingeständnis abgelegt.
Heute Entertainment
17.06.2026, 10:35
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Schockierendes Urteil für Hip-Hop-Star Mystikal (55): Der Rapper, der mit Hits wie "Shake Ya Ass" bekannt wurde, muss für 20 Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht im US-Bundesstaat Louisiana verurteilte Michael Lawrence Tyler, wie er bürgerlich heißt, wegen Vergewaltigung dritten Grades.

Der Fall geht auf das Jahr 2022 zurück. Das Opfer schilderte vor Gericht, dass es in Mystikals Haus in Louisiana gewürgt, geschlagen und brutal sexuell missbraucht worden sei.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Wie BILD.de berichtet, erklärte der Rapper nach der Aussage des Opfers vor den Anwesenden: "Wenn ich dir das angetan habe, verdiene ich die Höchststrafe." Das Höchststrafmaß betrug in diesem Fall 25 Jahre.

Lange Vorgeschichte mit dem Gesetz

Ursprünglich war Mystikal wegen Vergewaltigung ersten Grades angeklagt – der schwersten Form des Delikts unter Anwendung ausgeprägter Gewalt. Im März hatte er dann ein Schuldeingeständnis wegen Vergewaltigung dritten Grades abgelegt.

Das Opfer bat den Richter darum, die Höchststrafe zu verhängen, wie der US-Sender WBRZ berichtete. Am Ende wurden es 20 Jahre Haft.

Nicht die erste Verurteilung

Für den 55-Jährigen ist es nicht der erste Gefängnisaufenthalt. Bereits 2004 wurde er wegen sexueller Nötigung und Erpressung zu sechs Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Entlassung 2010 musste er sich als Sexualstraftäter auf Lebenszeit registrieren lassen.

2012 folgte eine weitere Festnahme wegen häuslicher Gewalt nach einem Streit mit seiner Lebensgefährtin. Seine größten musikalischen Erfolge feierte Mystikal Anfang der 2000er-Jahre mit Songs wie "Danger (Been So Long)" oder "Move Bitch". Dreimal war er für einen Grammy nominiert.

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.06.2026, 10:35
Jetzt E-Paper lesen