Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Nintendo Switch 2 zuzulegen, sollte sich beeilen: Ab Dienstag (1. September) steigt der Preis in Europa von 469,99 auf 499,99 Euro.
Nintendo nannte als Gründe für die Preisanpassung die sich wandelnden globalen Marktbedingungen sowie die steigenden Kosten für Komponenten (wie etwa RAM und Speicher, bedingt durch den KI-Boom). Selbst Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa entschuldigte sich öffentlich für diesen Schritt.
Bemerkenswert ist die offene Kommunikation des Konzerns: Bereits Anfang Mai kündigte Nintendo die Preiserhöhung an und gab Kunden damit fast vier Monate Vorlauf.
Mittlerweile finden sich sogar Hinweise an Demo-Stationen in Geschäften mit der Warnung, jetzt zuzuschlagen, bevor der Preis steigt.
Im Gegensatz dazu hatte Sony, der Hersteller der PlayStation, Preisanpassungen in der Vergangenheit deutlich kurzfristiger kommuniziert. Nintendo setzt damit auf Transparenz und warnt seine Kunden frühzeitig.
Im Internet wird Nintendos Vorgehen unterschiedlich aufgenommen. Viele Spieler loben die klare Kommunikation. Andere wiederum sehen laut "Bild"-Zeitung darin einen geschickten PR-Trick: Wer eigentlich warten wollte, könnte sich nun zum raschen Kauf gedrängt fühlen. Die Strategie wirkt somit kundenfreundlich, erhöht aber gleichzeitig den Druck auf potenzielle Käufer.
Letztlich zeigt sich: Die Angst vor steigenden Preisen ist oft das beste Verkaufsargument.