Hofer: "Strache kommt nicht zum FPÖ-Parteitag"

Schluss mit lustig? Norbert Hofer distanziert sich zunehmend von seinem Vorgänger Heinz-Christian Strache
Schluss mit lustig? Norbert Hofer distanziert sich zunehmend von seinem Vorgänger Heinz-Christian StracheBild: picturedesk.com/APA
Am 14. September wird Norbert Hofer in Graz offiziell zum FPÖ-Parteichef gekürt. Einer wird der Zeremonie jedoch fernbleiben...
"Man kann auf jeden verzichten. Die FPÖ hat auf Haider verzichtet und hatte eine gute Zukunft. Man darf eine Partei nicht auf einen Namen reduzieren", sagt der designierte FPÖ-Parteichef Norbert Hofer im Interview mit dem "Kurier". Der Parteitag am 14. September stünde ganz unter dem Motto Erneuerung, er wolle der Partei einen neuen Stempel aufdrücken, neue Wähler ansprechen - und dabei offenbar auch bewusst auf altbekannte Namen verzichten. Heinz-Christian Strache sucht man auf der Gästeliste des Parteitages nämlich vergebens: "Ich bin darüber informiert worden, dass er nicht kommen wird", so Hofer.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Hofer seit der "Ibiza-Affäre" von seinem Parteichef-Vorgänger distanziert. Auch schon Ende August stellte er in der Puls 4 "Wahlarena" klar: Ein Strache-Comeback für die Wien-Wahl 2020, das "wird sich nicht ausgehen". ("Heute.at" hat berichtet)

Türkis-Blau 2.0 nur mit einem Innenminister Kickl



Rückendeckung erhält dafür einmal mehr der umstrittene FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl. Sollte es nach der Wahl tatsächlich zu türkis-blauen Regierungsverhandlungen kommen, so Hofer, dann nur mit der Vorgabe, dass Herbert Kickl wieder Innenminister wird. Und wenn die FPÖ nicht in die Regierung kommt? "Dann wird sie bei den Umfragen auf 30 Prozent klettern. Da befürchte ich gar nichts", so Hofer zum "Kurier".

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