Noch mehr Lockdowns – Rot-Kreuz-Chef hat düstere Prognose

Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes
Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten KreuzesPicturedesk
Einen weniger optimistischen Ausblick auf 2021 zeichnet Rot-Kreuz-Chef Gerry Foitik. "Lockdown und Impfen werden wohl Hand in Hand gehen."

"Ob 2021 hält, was wir uns von ihm versprochen haben?", fragt Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des österreichischen Roten Kreuzes. Denn wegen der Impfung erhoffen sich viele ein baldiges Ende von Corona-Maßnahmen, Maskenpflicht, Lockdown und Co.

Foitik will sich hingegen nicht zu früh freuen, insbesondere wegen der neu aufgetauchten Mutation aus England, die einiges ansteckender sein soll. "'B117' wird uns wohl außer Atem bringen, wenn die Daten aus UK (Reff +0,4 bis 0,7) stimmen."

Lockdown bis Impfung?

Unumstritten ist, dass die Zahlen weiter gesenkt werden müssen. Vor allem die 7-Tages-Inzidenz, also der Durchschnitt der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, muss so weit wie möglich gesenkt werden. "Auch für's Impfen", wie Foitik anmerkt.

Breite Öffnung "zu riskant"

Eine Prognose hält der Rot-Kreuz-Chef via Twitter noch parat: "Lockdown und Impfen werden wohl Hand in Hand gehen." Ein Öffnen von Handel und Freizeiteinrichtungen mit Kapazitätsbeschränkungen und Tragen von FFP-2-Schutzmasken hält Foitik nur bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 25 (das ist in Österreich illusorisch) für gangbar. Warum? "Weil es auf einem höheren Niveau zu riskant wäre", so der Experte. 

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