Nach dem Finale zwischen Spanien und Argentinien blickte Infantino bereits auf das nächste Turnier voraus. Dabei ließ der FIFA-Präsident offen, ob es bei 48 Teilnehmern bleibt oder die WM noch einmal deutlich aufgestockt wird.
"Wir müssen das diskutieren und analysieren", erklärte der Schweizer. Bei der Endrunde in Nordamerika waren erstmals 48 statt wie zuvor 32 Nationen am Start. Infantino wertete das neue Format als großen Erfolg.
Die WM 2030 wird hauptsächlich in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen. Zusätzlich sind Spiele in Uruguay, Argentinien und Paraguay geplant. Bei einer Ausweitung auf 64 Teams könnten die südamerikanischen Gastgeber zum 100-jährigen WM-Jubiläum noch mehr Partien erhalten.
Infantino dürfte die Debatte maßgeblich prägen. Sollte er im kommenden Jahr wie erwartet erneut gewählt werden, könnte er bis 2031 an der Spitze des Weltverbandes bleiben.
Neben dem Teilnehmerfeld will die FIFA auch mehrere Regeln prüfen. Dazu zählen die umstrittenen Trinkpausen sowie eine mögliche Änderung der Abseitsregel zugunsten der Angreifer. Einen entsprechenden Vorschlag hatte bereits FIFA-Direktor Arsène Wenger eingebracht.