NÖ verschärft Corona-Regeln in Lokalen und beim Sport

In orangen Gebieten in NÖ werden ab sofort Gästelisten geführt.
In orangen Gebieten in NÖ werden ab sofort Gästelisten geführt.iStock
Überall dort, wo "hohes Risiko" herrscht, treten nun strengere Vorsichtsmaßnahmen in Kraft.

Als Reaktion auf die "Orange Welle" in Niederösterreich – acht Bezirken wurde am Donnerstag diese Ampelfarbe zugewiesen – verschärft die Landesregierung die Corona-Maßnahmen. In den orangen Gebieten müssen Sportveranstaltungen ohne Besucher stattfinden. An anderen Veranstaltungen dürfen bei zugewiesenen Sitzplätzen indoor nur noch 250 Personen und outdoor 1.000 Personen teilnehmen. Ohne fixe Sitzplätze gelten die bundesweiten Höchstzahlen von zehn bzw. 100 Personen.

Gästelisten werden Pflicht

In der Gastronomie müssen bei Orange verpflichtend Gästelistengeführt werden – dadurch wird das sogenannte "Contact-Tracing" erleichtert. Erst bei der höchsten Ampelstufe wird die Sperrstunde auf 22 Uhr vorverlegt. In Kindergärten gilt dann eingeschränkter Betrieb, es sollen also nur Kinder gebracht werden, die ansonsten keine Möglichkeit zur Betreuung haben.

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Zehn Bezirke neu orange

Die Coronavirus-Ampelkommission hat am Donnerstagnachmittag die Warnstufe für zehn weitere Bezirke in Österreich auf Orange erhöht. Grund dafür ist die Einschätzung, dass dort ein "hohes Infektionsrisiko" herrscht. Die Bezirke Gmünd, Melk und Waidhofen an der Thaya wurden direkt von Grün auf Orange gestellt – hier hat die Kommission den gelben Status (mittleres Risiko) also komplett übersprungen.

Fünf weitere Bezirke in Niederösterreich – Krems-Stadt, Wiener-Neustadt-Stadt, Gänserndorf, Korneuburg und Krems-Land– wurden ebenfalls auf Orange gestellt. Auch in den Tiroler Bezirken Landeck und Schwaz besteht laut Ampelkommission nun ein "hohes Risiko".

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