Inmitten einer der schwierigsten Phasen für die norwegische Königsfamilie suchte Prinz Sverre Magnus (21) ein wenig Normalität. Am vergangenen Samstag (13. Juni) besuchte er das VG-lista-Konzert am Radhusplassen in Oslo.
Trotz regnerischen Wetters mischte sich der Royal unter die rund 50.000 Besucher bei Skandinaviens größtem kostenlosen Konzertevent. Für den Zugang zum Gelände nutzte er diskret einen gesonderten Eingang abseits der Menschenmassen.
Wie bunte.de unter Berufung auf das norwegische Nachrichtenportal "Nettavisen" berichtet, wertet Expertin Tove Taalesen den Konzertbesuch als positives Zeichen. Der Prinz zeige das Bedürfnis, seine Freizeit mit Freunden zu verbringen, was auf eine stabile häusliche Lage hindeute.
Die Familie durchlebt derzeit schwere Zeiten: Sverre Magnus' Halbbruder Marius Borg Hoiby wurde wegen Vergewaltigung zu vier Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Zusätzlich kämpft Mutter Kronprinzessin Mette-Marit (52) gegen ihre chronische Lungenerkrankung.
Diese Woche erhielt die Kronprinzessin eine lebensrettende Lungentransplantation. Nach der OP eilte die gesamte Kronprinzenfamilie zu ihr ins Krankenhaus. Auch Marius soll seine Mutter heimlich besucht haben.
Die Expertin betont, dass die Familie nach einigen intensiven Wochen durch das Auftreten des 21-Jährigen ein Signal der Normalität sende. Die Sonderbehandlung des Prinzen bei solchen Events sei Standard für Mitglieder des Königshauses.