Sechstellige Kosten

Finanz-Albtraum! Marius hat Schuldenberg nach Prozess

Vier Jahre Haft – so lautet das Urteil gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit. Doch damit ist es für Marius Borg Høiby nicht getan.
Heute Entertainment
17.06.2026, 15:39
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Die Kosten könnten für Marius Borg Høiby noch weiter steigen. Denn er will das Urteil nicht einfach hinnehmen und plant scheinbar außerdem, in Berufung zu gehen. Die norwegische Zeitung "Billed Bladet" berichtet, dass die bisherigen Verfahren schon Anwaltskosten in Millionenhöhe verursacht haben.

Konkret haben sich die Ausgaben für die Verteidigung laut "20 Minuten" bereits auf rund 3,8 Millionen norwegische Kronen (etwa 345.100 Euro) summiert. Experten meinen, dass mit jedem weiteren Prozesstag die Rechnung wächst. Sollte tatsächlich ein weiteres Verfahren oder eine Berufung folgen, drohen noch höhere Kosten.

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Anwälte, Schmerzensgeld und Schadenersatz: Es wird teuer

In Norwegen übernimmt zunächst der Staat die Anwaltskosten. Doch am Ende könnte Marius Borg Høiby – zumindest einen Teil davon – selbst zahlen müssen. Und damit nicht genug: Zusätzlich muss er Schmerzensgeld an die Opfer leisten. Auch Schadenersatzforderungen stehen im Raum.

Wie "Bild" berichtet, soll Kronprinzessin Mette-Marits Sohn insgesamt 640.000 norwegische Kronen zahlen. Das entspricht umgerechnet rund 58.000 Euro. Das Geld geht an vier Opfer des Verfahrens.

Kommt das Gericht diesen Forderungen nach, wird es für den 29-Jährigen und seine Familie noch teurer. Für Marius und seine Familie ist der Prozess also nicht nur eine persönliche und öffentliche Belastung, sondern auch ein finanzieller Albtraum.

"Er hat es verdient"

Eine Umfrage zeigt: Das Urteil gegen Marius könnte dem norwegischen Königshaus zusätzlich extrem schaden. In Oslo sind die Meinungen gespalten. Eine junge Norwegerin sagt gegenüber "Bunte": "Die Strafe erscheint mir relativ niedrig für das, was er getan hat." Sie fügt hinzu: "Ich finde es schade, dass er nicht in allen Punkten schuldig gesprochen wurde."

Marius Borg Høiby und seine Mutter Kronprinzessin Mette-Marit
APA-Images / Lise Aaserud / NTB

"Die Monarchie ist in einer totalen Krise", meint sie weiter. Auch Kronprinzessin Mette-Marit und ihre Verbindung zu Epstein hätten dazu beigetragen. "Vielleicht führt das Urteil dazu, dass man anfängt, eine Diskussion über die norwegische Monarchie zu führen", sagt die Norwegerin.

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Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
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Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

Zwei weitere junge Frauen sehen das ähnlich: "Vier Jahre Haft sind nicht genug", sagt eine. Ihre Freundin wird noch deutlicher: "Nur weil deine Mutter die zukünftige Königin ist, darfst du Frauen belästigen? Verschwinde bloss!" Ein Bub aus Oslo meint: "Ich finde, er hat eine relativ kurze Haftstrafe bekommen." Sein Freund findet es immerhin gut, dass Marius überhaupt ins Gefängnis muss: "Er hat es verdient."

{title && {title} } red, {title && {title} } 17.06.2026, 15:39
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