Das Urteil gegen Marius Borg Høiby steht fest: Der 29-Jährige muss für vier Jahre ins Gefängnis.
Zusätzlich verhängte das Gericht hohe finanzielle Auflagen und sprach mehreren Opfern Schadenersatz zu. Er wurde in 34 von 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen.
Wie "Bild" berichtet, soll Kronprinzessin Mette-Marits Sohn insgesamt 640.000 norwegische Kronen zahlen. Das entspricht umgerechnet rund 58.000 Euro. Das Geld geht an vier Opfer des Verfahrens.
Zudem darf Marius zwei Jahre lang keinen Kontakt zur sogenannten Frogner-Frau aufnehmen. Der Richter betonte laut Medienberichten bei der Urteilsverkündung: "Das Urteil ist einstimmig."
Die ursprünglich geforderte Haftstrafe der Staatsanwaltschaft von mehr als sieben Jahren fiel damit deutlich höher aus als die von der Verteidigung vorgeschlagenen rund eineinhalb Jahre, blieb aber unter dem Strafmaß der Anklagebehörde. Ob gegen das Urteil Berufung eingelegt wird, ist noch offen.