Am 17. Mai feierten die Norweger wieder ihren Nationalfeiertag – doch diesmal war alles anders. Neben dem Kronprinzenpaar Haakon und Mette-Marit erschien ein Gesicht, das kaum jemand erwartet hatte: Carl-Christian Ferner, der 53-jährige Cousin des Kronprinzen.
Es ist das erste Mal seit über zehn Jahren, dass sich Ferner in der Öffentlichkeit zeigt. Der Mitinhaber eines Osloer Luxusgeschäfts war zuletzt 2014 bei seiner eigenen Hochzeit und 2016 bei einem Dinner zum 25. Thronjubiläum von König Harald gesichtet worden.
Wie gala.de berichtet, erschien Carl-Christian am Fenster des königlichen Schlosses – genau dort, wo normalerweise seine Mutter Astrid von Norwegen steht. Die 94-jährige Königsschwester liegt derzeit wegen Herzschwäche im Krankenhaus, weshalb ihr Sohn offenbar ihren Platz einnahm.
Carl-Christian gehört zur sogenannten "Schattenfamilie" des norwegischen Königshauses. Die fünf Kinder von Astrid von Norwegen – darunter auch Carl-Christian – führen ein Leben abseits des royalen Rampenlichts und haben keine königlichen Titel.
Der Grund dafür: Astrid heiratete 1961 den bürgerlichen Johan Martin Ferner. Dadurch verloren ihre Nachkommen den Anspruch auf royale Titel. Die Familie erfüllt keine offiziellen Rollen und geht normalen Berufen nach.
Der Nationalfeiertag war für die norwegische Königsfamilie heuer besonders belastend. Neben der Hospitalisierung von Prinzessin Astrid fehlt auch Prinzessin Ingrid Alexandra, die in Sydney studiert. Kronprinzessin Mette-Marit selbst ist so geschwächt, dass sie mittlerweile ein tragbares Sauerstoffgerät benötigt.