Not-OP bei Trump-Gegner Bernie Sanders

Trump-Herausforderer Bernie Sanders bei einem Wahlkampfauftritt in Seattle (USA)
Trump-Herausforderer Bernie Sanders bei einem Wahlkampfauftritt in Seattle (USA)Bild: Reuters
Der 78-jährige US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat seine Wahlkampagne vorübergehend ausgesetzt.

Wie Sanders' Berater Jeff Weaver mitteilt, hatte der linksgerichtete Senator während einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas Schmerzen in der Brust verspürt und sich untersuchen lassen. Beim 78-jährigen sei eine verstopfte Herz-Arterie diagnostiziert worden, ihm wurden daraufhin zwei Stents eingesetzt.

HIER >> Diese Kandidaten wollen Trump herausfordern

Der Eingriff sei "erfolgreich" verlaufen, sagte Weaver. Sanders sei "guten Mutes" und unterhalte sich mit seinen Besuchern. Dennoch sind alle Wahlkampfveranstaltungen "bis auf Weiteres" abgesagt worden. Wie lange Sanders fünf Monate vor den ersten demokratischen Vorwahlen in Iowa und New Hampshire ausfällt, ist ungewiss.

78-jähriger Sanders mobilisiert viele Junge

Bernie Sanders, der 2016 in den Vorwahlen der Demokraten für Aufsehen gesorgt hat, als er überraschend viele, vor allem junge Menschen mobilisieren konnte, gehört zum engeren Favoritenkreis für die Kandidatur gegen US-Präsident Donald Trump im kommenden Jahr.

Ob und wie sehr dieser medizinische Noteingriff das demokratische Rennen um die Präsidentschaftskandidatur 2020 nachhaltig durchschüttelt, ist noch unklar. Bereits in den jüngsten Umfragen war Sanders vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen. Überholt wurde er von der Senatorin Elizabeth Warren, die ebenfalls dezidiert linke Positionen vertritt. Im Schnitt der jüngsten Umfragen liegt weiterhin der frühere Vizepräsident Joe Biden - gerade eine der Hauptfiguren in der "Whistleblower"-Affäre - bei den Demokraten vorn.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Usain BoltGood NewsWeltwocheWahlkampfUS-DemokratenBernie Sanders

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen