Notarzt-Helis müssen in Meidling nun in Kaserne landen

Visualisierung der neuen Hubschrauberlandeplattform
Visualisierung der neuen HubschrauberlandeplattformForum Architekten+Ingenieure ZT GmbH
Das AUVA-Traumazentrum in Meidling bekommt einen neuen Landeplatz. Deshalb müssen Helis mit Patienten derweil auf die Meidlinger Kaserne ausweichen.

Im Notfall kann jede Sekunde über Leben und Tod eines Patienten entscheiden. Um so wichtiger ist es, dass Verunglückte schnellstmöglich in ein Spital gebracht werden können. Am schnellsten geht das mit einem Notarzthubschrauber, der sämtliche Verkehrshindernisse auf dem Boden überfliegen kann. 

Nun muss der Hubschrauberlandeplatz des AUVA-Traumazentrums bis zum Sommer an bis zu vier Tagen pro Woche gesperrt werden. Der Grund: Es muss ein neuer Landeplatz gebaut werden, da der bestehende für die neusten Heli-Generationen zu klein geraten ist. Künftig sollen die Notarzthubschrauber auf einem 26 Meter hohen Turm landen – "Heute" berichtete.

Bis es aber so weit ist, müssen die Hubschrauber an manchen Wochentagen einen anderen Landeplatz anfliegen. Sie werden die Patienten künftig zum Landeplatz der Flugpolizei in der Meidlinger Kaserne transportieren. "Wir haben es aber so organisiert, dass unser Team mit unserer Expertise schon dort auf den Patienten wartet", erklärt der ärztliche Leiter des Traumazentrums, Christian Fialka, gegenüber dem ORF.

Oberarzt Robert Mosser ergänzt und beruhigt: "Wir können ein Monitoring machen, wir haben eine sehr gute Beatmungsmaschine, eine Absaugeinheit. Das heißt, wir können hier interagieren wie auf einer Intensivstation."

Seitens des AUVA-Traumazentrums wird versichert, dass trotz des Umwegs die beste Versorgung der Patienten gewährleistet werden kann.

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