Fan-Ärger über Chaos bei Nova-Rock-Abreise

Das 15. Nova-Rock-Festival ist Geschichte. Auf Facebook ließen zahlreiche Besucher ihrem Unmut über die Umstände der Abreise freien Lauf.
Am Sonntagabend ging die Jubiläumsausgabe des Nova-Rock-Festivals in Nickelsdorf mit einem Konzert der "Ärzte" zu Ende. Die Berliner Punk-Kombo lieferte nach sechs Jahren ein achtbares Österreich-Comeback.

So positiv die Konzerte von den Fans auch wahrgenommen wurden, so groß war der Ärger einiger Besucherinnen und Besucher über das Verkehrschaos, das eine rasche Abreise unmöglich machte.

Vor allem auf der Facebook-Seite der Veranstaltung mehrten sich gegen Mitternacht die Beschwerden über die Dauer der Abreise. Genutzt wurde in vielen Fällen der Beitrag, der auf das Ärzte-Konzert verweist.



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Eine verärgerte Besucherin bezeichnet die Abreise als "reinsten Horror", der Abfluss der Pkw sei "dermaßen schlecht organisiert". Eine andere fragt: "Was ist da los? Das kann nicht sein!!!! Wir stehen seit 1,5 Stunden und haben uns 10 m bewegt!!!! Was soll das?"

Ein anderer User spricht lapidar von einer "zachen Gschicht". Das genaue Maß an Wartezeit hängt von mehreren Faktoren ab. Neben dem Zeitpunkt des Losfahrens natürlich auch von der Lage des Pkw. Ein User beschreibt, dass er "fast 2 std ohne Bewegung" sei.

Aber nicht nur Fans des "normalen" Parkplatzes kritisierten die Veranstalter und Polizei für die verzögerte Abreise. Ein User schreibt, dass er sich auf dem VIP-Parkplatz "seit einer ganzen stunde am gleichen fleck" befinde.

Auf Twitter machte dann die Möglichkeit die Runde das Gelände über einen Feldweg zu verlassen. Dieser befand sich jedoch hinter einem Absperrband. Dennoch wählten zahlreiche Autofahrer – einige davon "aus purer Verzweiflung", wie eine Betroffene gegenüber "Heute.at" sagte – diese Möglichkeit.

Für andere scheint diese Route mittlerweile zum Standardrepertoire zu gehören. Der Veranstalter spricht von insgesamt 220.000 Besucherinnen und Besucher.



Von den Mühen der Abreise abgesehen, verlief das Festival laut Polizeiangaben ohne nennenswerte Zwischenfälle. Die Polizei hat im Umfeld des Geländes 1200 Alkovortests durchgeführt. Dabei gingen den Beamten "nur" 13 alkoholisierte Personen ins Netz. Außerdem erwischten die Beamten elf Lenker, die durch Suchtgift beeinträchtigt waren. (mr)

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