Coronavirus

Novavax kommt nächste Woche nach Österreich

Bereits nächste Woche soll Novavax nach Österreich geliefert werden. Das Interesse am Totimpfstoff ist unterschiedlich groß. 
Tobias Kurakin
17.02.2022, 17:02

Der auf Proteinen basierende Impfstoff Novavax, der allgemein als Totimpfstoff tituliert wird, dürfte schon nächste Woche nach Österreich geliefert werden. Avisiert wurde das Vakzin auf Proteinbasis ab der kommenden Kalenderwoche, hieß es aus dem Gesundheitsministerium. Ein exakter Liefertermin wäre aber noch nicht vom US-Hersteller übermittelt worden. Zumindest mehr als 30.000 Österreicherinnen und Österreicher dürften sich den Stich abholen. 

750.000 bestellte Dosen sollen kommen 

Für das erste Quartal 2022 hat Österreich exakt 750.000 Dosen von Novavax bestellt. Nach der Zulassung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA dürfte das Vakzin schon bald in die Oberarme der Bevölkerung verimpft werden. Bisher hatten sich 31.329 Menschen für eine Impfung mit dem Totimpfstoff vorangemeldet, das entspricht eine voraussichtlichen Steigerung der Impfquote von 0,35 Prozent.  

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Einige Interessierte an einem Stich mit Novavax meldet Wien. Vom zuständigen Gesundheitsstadtrat Peter Hacker von der SPÖ heißt es, dass sich 8.500 Personen, also 0,45 Prozent der Stadtbevölkerung, für eine Impfung mit Novavax angemeldet haben. 

In der Steiermark konnte man sich bisher für keinen Termin vorab anmelden. Der Impfkoordinator Michael Koren meint dazu, dass ohnehin genug Impfstoff zur Verfügung stehen würde. Man wird die Abwicklung wie gewohnt über die Impfstraßen vornehmen, an denen zu bestimmten Tagen nur Novavax gespritzt wird. Zusätzlich sollen auch niedergelassene Ärzte wieder das Jaukerl verabreichen. Einen Run auf den Impfstoff erwartet Koren jedenfalls nicht. 

In Salzburg und Niederösterreich ist das Interesse am neuen Impfstoff jedoch am größten. Prozentuell gesehen am meisten Impfwillige meldet Salzburg mit 1.663 Anmeldungen, Niederösterreich überwiegt in den absoluten Zahlen und berichtet von knapp 10.000 Interessierten. 

Das geringste Interesse herrscht ganz im Westen Österreichs vor. Gerade einmal 780 Anmeldungen meldet das Bundesland Vorarlberg. Das sind gerade einmal 0,19 Prozent der Bevölkerung. 0,27 Prozent der Bevölkerung bzw. 1.550 Personen haben sich in Kärnten angemeldet. Beim Land rechnet man damit, dass das Interesse steigt, wenn der Impfstoff dann tatsächlich auch verfügbar ist. Tirol erwartet rund 3.550 Erstimpfungen (0,47 Prozent der Bevölkerung).