Österreich schafft erstes Nulldefizit seit 1974

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Bereits vergangenes Jahr konnte Österreich laut dem Statistik-Austria-Bericht "Öffentliche Finanzen 2018" knapp ein Nulldefizit erwirtschaften.
Österreich hat nach einem Bericht der Statistik Austria im Jahr 2018 das langersehnte Nulldefizit knapp erreicht. Zum ersten Mal seit 1974 konnte die Republik schwarze Zahlen schreiben.

Der öffentliche Überschuss betrug demnach 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Umgerechnet entspricht das in etwa 426 Millionen Euro. Im Jahr davor erwirtschaftete der Gesamtstaat noch ein Maastricht-Defizit von 0,8 Prozent des BIP (2,8 Milliarden Euro).

Im gleichen Zeitraum fiel auch die Schuldenquote von 78,2% auf 73,8 Prozent des BIP. Die Staatsverschuldung beträgt damit "nur" noch 284,8 Milliarden Euro bzw. rund 32.144 Euro pro Kopf.

CommentCreated with Sketch.22 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Dank "sehr guter Konjunktur 2018"

Grund für die positive Entwicklung sei laut Statistik-Austria-Generaldirektor Konrad Pesendorfer vor allem die "sehr gute Konjunktur 2018". Diese habe zu einer "sehr guten Einnahmesituation" geführt. Weiteren positiven Einfluss hätten zudem die gute Beschäftigungssituation bzw. die daraus resultierenden geringeren Arbeitslosenzahlen, niedrige Zinsen sowie die Ausgabendisziplin gehabt, so Pesendorfer laut einem Bericht des ORF. (rcp)

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