AMS: 1.023 junge Asylwerber in Lehre

Die Regierung will jungen Asylwerbern den Zugang zur Lehre streichen. Von dieser Reform wären laut AMS aber lediglich 1.023 Personen betroffen.

Derzeit befinden sich 1.023 Asylwerber in Lehrberufen. Mit 327 werden die meisten von ihnen als Koch ausgebildet (s. Tabelle). Die Regierung prüft derzeit rechtliche Möglichkeiten, damit Asylwerber mit negativem Bescheid ihre Lehre doch fertig machen dürfen.

Die Pläne:

- Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für junge Asylberechtigte

-Verstärkte Betreuung durch das AMS und Initiativen des Wirtschaftsressorts

-Stärkere Ansprache hochqualifizierter Fachkräfte im Ausland

-Entbürokratisierung der Rot-Weiß-Rot-Card und Ausweitung auf die Bedürfnisse der Tourismuswirtschaft

-Mangelberufe: Schaffung eines Zugangs zur Lehre für Drittstaats-Angehörigen

Schramböck: "Asyl und Fachkräftemangel nicht vermischen!"

"Der Fachkräftemangel ist das zentrale Thema unserer Wirtschaft und die Unternehmen erwarten sich zurecht Maßnahmen. Die aktuelle rechtliche Konstellation bei Lehre und Asyl hat für viel Unsicherheit bei den Betroffenen Personen und den Betrieben gesorgt. Ich habe immer betont, dass man den Fachkräftemangel und Asyl nicht vermischen soll. Daher starten wir jetzt eine Job-Initiative, wo wir den Fokus auf jene Personen legen, die bereits Gewissheit haben, dass sie in Österreich bleiben dürfen. Gleichzeitig wollen wir mehr qualifizierten Personen aus dem Ausland die Möglichkeit geben in Österreich zu arbeiten und so den Wirtschaftsstandort stärken", so Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) im Gespräch mit "Heute". (red)

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