Nur wenige glauben an Wirkung von Steuerreform

Die "Heute"-Frage der Woche zeigt: Kaum jemand glaubt bei der Steuerreform an eine echte Entlastung. Gerade einmal vier Prozent erhoffen sich "sehr starke" positive Auswirkungen.
Die Steuerreform ist das Prestigeprojekt von Türkis-Blau. Ein großer Teil der Österreicher ist aber skeptisch, dass sie ihnen wirklich etwas bringt, zeigt die "Heute"-Frage der Woche von "Unique Research" (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ± 4,4 %).

Jeder Zweite rechnet damit, "eher gering" zu profitieren. 20 % sagen, dass sie das "gar nicht" tun werden. 14 % hoffen auf "eher starke" positive Auswirkungen und gerade einmal 4 % auf "sehr starke".

Am positivsten ist die Einstellung bei den FPÖ-Anhängern. 31 % rechnen damit, eher oder sehr stark zu profitieren. Bei Wählern der ÖVP sind es mit 25 % ein paar weniger. Heißt: Selbst bei den Fans der beiden Regierungsparteien ist die Begeisterung nicht übermäßig stark ausgeprägt. Naturgemäß noch weit weniger hoffnungsvoll sind SPÖ-Sympathisanten. 86 % erwarten sich, dass sie eher gering oder gar nicht profitieren werden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. "Der gelernte Österreicher bleibt skeptisch. Das ist auch verständlich. Schließlich wird man die vollen Auswirkungen der gesamten Reform erst im Jahr 2022 spüren", analysiert Meinungsforscher Peter Hajek im "Heute"-Gespräch. "Das ist sowohl für die Regierung als auch für den Steuerzahler noch ein langer Weg."

Vergangenen Dienstag präsentierte die Regierung ihre Steuerreform >>>



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