Damit hat wohl kaum jemand gerechnet: Schlager-Star Kerstin Ott (44) spricht plötzlich ungewohnt offen über ihre Anfänge im Musikgeschäft und überrascht mit einem ehrlichen Geständnis.
Im Podcast "$HZ wir müssen reden" lässt die "Die immer lacht"-Sängerin tief blicken. Der Grund für ihren Einstieg ins Musikbusiness? Laut Ott ganz klar: das Geld.
"Ich habe das nur wegen der Kohle gemacht", sagt sie offen. Und legt nach: Hätte sie nicht direkt so viel verdient, wäre sie "niemals Sängerin geworden".
Vor ihrem Durchbruch arbeitete Ott als Malerin und Lackiererin – ein Job mit vergleichsweise geringem Einkommen. Dann kam 2016 der Mega-Hit "Die immer lacht" und mit ihm der plötzliche Erfolg.
Schon der erste Auftritt hatte es in sich: Für nur 20 Minuten kassierte sie 1.200 Euro. Kurz darauf spielte sie bis zu sechs Shows pro Woche.
Dabei war der Schlager-Erfolg anfangs gar nicht als Dauerlösung gedacht. Gemeinsam mit ihrem Manager wollte Ott den Job nur ein halbes Jahr ausprobieren. Grund: massive Bühnenangst. "Ich hatte so viel Schiss", erinnert sie sich. Doch aus dem kurzen Test wurde eine echte Karriere.
Heute blickt die Sängerin ganz anders auf ihren Beruf. Anfangs habe sie das Rampenlicht sogar "gehasst", inzwischen habe sich ihre Einstellung komplett geändert.
"Mittlerweile macht es mir auch Spaß", sagt Ott. Heute sei sie dankbar, einen Job zu haben, den sie liebt.