Nur Sieger beim "Social Housing"

Bild: ses-european.com

Wien braucht Wohnraum: Von dem ambitionierten Masterplan, der auf Stadterweiterung und Nahverdichtung unter Beachtung aller sozialen Belange abzielt, können viele Parteien profitieren.

Aus der Not eine Tugend gemacht! Die Suche nach Wohnraum hat viele positive Folgen: Schon bei Sanierungen dürfen sich Mieter über mehr Wohnkomfort freuen, die Wirtschaft – vor allem Klein- und Mittelbetriebe – über Aufträge und die Stadt über wertvolle Arbeitsplätze. Beim Bauen baut man immer mehr auf "Social Housing", also die Beachtung sozialer Belange. So haben künftige Bewohner in "Baugruppen" ein Mitspracherecht bei der Gestaltung ihres Hauses, Wohnungen werden um Gemeinschaftsräume wie Küche, Spiel- oder Kinderbetreuungsräume erweitert.

Auch flexiblere Grundrisse mit verschiebbaren Wänden sind angedacht. Und selbst Bauträger von Wohntürmen (z.B. den "Danube Flats") müssen künftig für "soziale Infrastruktur" zahlen, damit die Stadt die Projekte genehmigt. Die große Herausforderung ist, dieses Modell leistbar für alle zu machen – 2014 konnten stolze 20.000 Bürger ihr neues Zuhause in einem geförderten Projekt beziehen. Für das richtige soziale Klima zwischen den Mietern sollen Wohnbauförderung und vor allem die "Wohnpartner" (wohnpartner-wien.at) als Vermittler sorgen.

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