"Tiere nicht füttern"

Nutria-Bestand im Weinviertel "deutlich vergrößert"

Ursprünglich eingeschleppt, breiten sich die "Biberratten" in Teilen Niederösterreichs immer mehr aus, warnt der Dachverband Marchfeld-Weinviertel.
Erich Wessely
16.03.2026, 04:30
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Die ursprünglich zur Pelztierzucht eingeschleppten Nutrias, auch unter Biberratten bekannt, breiten sich immer mehr aus – auch, weil die europäischen Winter immer wärmer werden.

Laut aktuellen Beobachtungen hat sich der Nutria-Bestand in manchen Gebieten des Weinviertels innerhalb kürzester Zeit "deutlich vergrößert", warnt jetzt der Dachverband Marchfeld-Weinviertel, zuständig für die Erhaltung und Entwicklung der Gewässer im nördlichen Niederösterreich.

"Durch ihre Grabtätigkeit werden Hochwasserschutzdämme unterminiert und geschwächt", heißt es, dazu komme es zu Schäden an Uferböschungen und Wegen. Auch für die Biodiversität können Nutrias problematisch sein.

"Von einer Fütterung absehen"

"Es wird daher ersucht, den unmittelbaren Kontakt mit den Tieren zu vermeiden und insbesondere von einer Fütterung abzusehen", so der Dachverband.

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