Das beliebteste Open-Source-Projekt der Geschichte bekommt Unterstützung vom größten Chipkonzern der Welt. Nvidia-Chef Jensen Huang hat auf der GTC-Konferenz in San Jose den Software-Stack Nemoclaw angekündigt.
Das Tool erweitert den KI-Agenten Openclaw um wichtige Sicherheits- und Datenschutzfunktionen. Damit sollen endlich auch Unternehmen die mächtige Technologie nutzen können, ohne Angst vor Datenlecks haben zu müssen.
Wie t3n.de unter Berufung auf CNN berichtet, bezeichnete Huang Openclaw als den "wahrscheinlich wichtigsten Software-Release aller Zeiten". Mit dem Tool können Entwickler autonome Agenten erstellen, die Aufgaben selbstständig planen und ausführen.
Firmen waren beim Einsatz von Openclaw bisher zurückhaltend. Ein Meta-Manager verbot seinem Team etwa, das Tool auf Arbeitslaptops zu installieren. Die Software sei schwer vorhersehbar und könne zu Datenschutzverstößen führen.
Wie heikel der Umgang mit KI-Agenten sein kann, erlebte eine KI-Forscherin bei Meta am eigenen Leib: Statt ihr Postfach zu verwalten, löschte der Agent alle ihre E-Mails.
"Jedes Unternehmen auf der Welt braucht heute eine Openclaw-Strategie", so Huang. Er verglich das Tool in seiner Wichtigkeit mit den Mac- und Windows-Betriebssystemen. Für Nemoclaw arbeitete Nvidia direkt mit Peter Steinberger zusammen, dem österreichischen Entwickler von Openclaw.