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Obama in Athen: Lob für Demokratie, Kritik an Trump

Heute Redaktion
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Obama tourt derzeit durch Europa. Am Dienstag traf er in der griechischen Hauptstadt Athen ein. Sein Besuch wurde am Abend von Protesten überschattet - er traf sich mit Ministerpräsident Alexis Tsipras und Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos.

Obama tourt derzeit durch Europa. Es ist seine letzte Reise als US-Präsident in die "Alte Welt". Am Dienstagabend traf er in der griechischen Hauptstadt Athen ein. Sein Besuch wurde von Protesten überschattet - er traf sich mit Ministerpräsident Alexis Tsipras und Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos.

Am Mittwoch stand zunächst jede Menge Kultur auf dem Programm: Der scheidende US-Präsident besuchte die Athener Akropolis und ließ sich die Altertümer von einer Archäologin erklären - sie Fotos oben.

Dafür wurde der "heilige Hügel" der Griechen gesperrt. Obama durfte auch den Parthenon betreten, dies ist Touristen aus Sicherheitsgründen seit längerem nicht mehr gestattet.

In einer Rede in der Stadt der "Wiege der Demokratie" hat der scheidende US-Präsident ein  leidenschaftliches Plädoyer für die Demokratie abgegeben.

"Die frühesten Formen der Demokratie in Athen waren weit davon entfernt, perfekt zu sein, genauso wie die frühesten Formen der US-Demokratie nicht perfekt waren", so Obama. Dennoch sei die Regentschaft des Volkes unersetzbar.

Kritik an Trump

Obama schlug dabei auch einen Bogen zum Nachfolger Trump: Sie beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Demokratie in den USA sei aber mehr als nur eine Person.

Am späten Nachmittag geht es von Athen aus weiter nach Berlin. Dort ist ein Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefs von Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien geplant.