Obszöner Hassbrief für Claudia Gamon (NEOS)

NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon sprach im Parlament über Verhütung. Dann kam ein äußerst unanständiger Hassbrief.

Claudia Gamon sprach sich im Parlament zuletzt für mehr Information und einen leichteren Zugang zu hormonellen und nicht-hormonellen Verhütungsmitteln aus. Eine verbesserte sexuelle Aufklärung sei wesentlich für die Selbstbestimmung junger Frauen über den eigenen Körper.

Das kam offenbar nicht bei jedem gut an. Ein besonders obszöner Hassbrief erreichte die NEOS-Abgeordnete diese Woche per Post. Gamon

. Es beginnt harmlos, wird aber rasch haarsträubend.

Nicht nur, dass sich der Absender herausnimmt, mit Gamon "per Du" zu sein, er lässt sie auch wissen, dass sie ihre Aussagen zur Verhütung "abenteuerlich" findet.

Danach beschreibt er auf äußest vulgäre Art und Weise, wie er es mit seiner "Alten" zuhause so macht. Die Wortwahl ist unter der Gürtellinie. Zum Abschluss nennt er Gamon ein "dummes Luder" und schließt mit "freundlichen Grüßen" und seiner Unterschrift.

Auf Twitter herrscht Empörung. Einige fordern Gamon auf, diese frauenfeindlichen Aggressionen anzuzeigen. Andere empfehlen ihr, den Brief doch postwendend an die Lebensgefährtin des Absenders zurückzusenden.

Gamon selbst will dem Herrn auf jeden Fall "sachlich und ruhig" antworten.

(csc)

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