US-Städtetrip sorgt für Aufsehen!
Nach der WM in Courchevel entspannt Doppel-Weltmeister Marco Odermatt bei einer Sightseeing-Tour in San Francisco. Der Schweizer nimmt sich in der kalifornischen Großstadt an der Westküste der USA eine kurze Auszeit, ehe es im Weltcup in Übersee weitergeht.
Odermatt teilt auf Instagram Eindrücke seines Urlaubs, verrät, dass er unter anderem das berüchtigte, ehemalige Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz besucht. Er sitzt auf einem Bild sogar auf der Toilette einer ehemaligen Zelle von "The Rock", wie die ehemalige Justizvollzugsanstalt auf einer kleinen Insel vor San Francisco genannt wird.
Abgestraft wurde Odermatt zuletzt auch von Umweltschützern, für unvorbildhaftes Verhalten kritisiert. Immerhin: Innerhalb der Großstadt bewegen sich Odermatt und seine Schweizer Skikollegen dieser Tage mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn fort.
In den USA sind sie freilich auch, weil die FIS sich für einen zweiten Übersee-Rennblock innerhalb des Kalenders entschieden hat. Ein Schritt, der von Athleten zuletzt heftig kritisiert wurde. Auch die Superstars Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde haben bei einer großen Unterschriftenaktion mitgemacht, die sich für einen klimafreundlicheren Weltcup einsetzt. Initiiert wurde die Aktion übrigens vom österreichischen Rennfahrer Julian Schütter. Odermatt verweigerte die Unterschrift. Sehr zum Ärger von Greenpeace und Co.
Odermatts Flugreise vom Weltcuport in Palisades Tahoe nach San Francisco wird die Klima-Kritik am Ski-Vorbild Odermatt wohl nicht verstummen lassen ...