Der Personenzug war gerade in Richtung Kirchdorf an der Krems unterwegs, als plötzlich nichts mehr ging. Wegen einer beschädigten Oberleitung blieb er auf der Pyhrnbahnstrecke bei Kremsmünster (Bez. Kirchdorf) stehen.
Auslöser war ein vorausgegangener Verkehrsunfall, bei dem die Oberleitung der Bahnstrecke beschädigt worden war. Gegen 7.50 Uhr wurden die Feuerwehren Irndorf und Kremsmünster mit dem Einsatzstichwort "Personenevakuierung" alarmiert.
Für die rund 15 Fahrgäste war die Zugfahrt damit vorzeitig beendet. Ein Bus wurde organisiert, der sie an ihr Ziel bringen sollte. Zuvor mussten die Passagiere aber sicher aus dem Zug gebracht werden.
Die Einsatzkräfte halfen den Betroffenen beim Aussteigen. Anschließend begleiteten sie die Reisenden über den Gleisbereich und eine Böschung bis zum bereitgestellten Bus.
Nachdem alle Passagiere den Bahnbereich sicher verlassen hatten, konnten sie ihre Fahrt mit dem Schienenersatzverkehr fortsetzen. Der Oberleitungsschaden hatte auch Folgen für den weiteren Bahnverkehr: Zwischen Rohr-Bad Hall und Wartberg an der Krems wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.