Bleibt Ralf Rangnick Teamchef – oder nicht? Eine Entscheidung ist weiterhin offen, doch der ÖFB macht Druck. Was ist der aktuelle Stand?
Der Vertrag von Rangnick läuft nach der WM 2026 aus, der Verband will den Deutschen aber unbedingt halten. Ein deutlich verbessertes Angebot liegt bereits vor. Im Raum steht eine Verlängerung bis zur EM 2028, verbunden mit einer Verdopplung des Gehalts auf rund zwei Millionen Euro jährlich.
ÖFB-Boss Josef Pröll hat rund um das Länderspiel gegen Ghana einen Einblick in den Stand der Gespräche gegeben und dabei vorsichtigen Optimismus erkennen lassen. So sagte der ÖFB-Vorstandsvorsitzende im "ORF": "Ralf Rangnick und ich haben im Dezember über die Weiterentwicklung dieses Projekts gesprochen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gemeinsam gelingen kann. Mit der richtigen Energie können wir das gemeinsam schaffen. Es wird jedoch keine Wasserstandsmeldungen geben. Wir sind einfach noch nicht so weit."
Damit bestätigt der ÖFB-Boss laufende Verhandlungen, will sich aber nicht festlegen. Klar ist nur, dass beide Seiten weiter im Austausch bleiben. Auch Rangnick selbst bleibt bei seiner Linie und vermeidet öffentliche Zwischenstände. Beim Trainingslager in Marbella sagte der 67-Jährige: "Es gibt irgendwann die Meldung, man hat sich geeinigt, oder man hat sich nicht geeinigt. Alles, was zwischendrin passiert, ist nicht wichtig."
Neben finanziellen Fragen sollen auch sportliche und strukturelle Punkte Teil der Gespräche sein. Eine rasche Entscheidung scheint zumindest in den nächsten Wochen also nicht absehbar.