Ausgerechnet im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Österreich (2:0) hat der niederländische Teamspieler seine Stärken gezeigt. Dumfries holte in der zehnten Minute gegen David Alaba einen Elfmeter heraus, den Memphis Depay zum 1:0 verwertete (11.) und fixierte in der 67. Minute nach einem Konter selbst den 2:0-Endstand.
Der 25-Jährige ist schnell, laufstark, torgefährlich und spielt die Rechtsverteidiger-Rolle in der neuen niederländischen Dreierkette nahezu perfekt. Kein Wunder also, dass auch die Bayern auf Dumfries aufmerksam geworden sind, sich bereits in der Vergangenheit mit dessen Berater trafen.
Schon länger suchen die Münchner einen Rechtsverteidiger, der sich mit Benjamin Pavard auf Augenhöhe duelliert. Außerdem bot der neue Bayern-Coach Julian Nagelsmann zuletzt bei RB Leipzig immer wieder eine Dreierkette mit offensiv ausgerichteten Außenverteidigern auf – Dumfries´ Parade-Rolle.
Ein Wechsel ist laut "Sky" aktuell trotzdem unwahrscheinlich. Dumfries steht noch bis 2023 bei PSV Eindhoven unter Vertrag, hat eine festgeschriebene Ausstiegsklausel von 15 Millionen Euro. Offenbar zu viel für die Münchner Bosse...