Mit der WM-Teilnahme erfüllt sich für David Alaba ein Kindheitstraum. Zwar fehlte der ÖFB-Kapitän in den ersten US-Trainings angeschlagen, der Vorfreude auf das Turnier tut das keinen Abbruch. "Der Moment, als die Quali feststand, war gigantisch", erzählte der 33-Jährige in der "Sports Illustrated".
Alaba spricht im Interview über den Sport, seine Rolle als Innenverteidiger und Real Madrid – aber auch über Mode. Der Österreicher ist immer wieder als Model gefragt, hat ein Faible für ausgefallene Kleidungsstücke.
Das Magazin wollte wissen, wo das Fashion-Interesse herkommt. "Mein Vater kommt aus der Musikwelt und hat schon immer Wert darauf gelegt, wie er sich kleidet – aber auch, wie meine Schwester und ich das Haus verlassen", erzählt Alaba. "Dadurch habe ich das von klein auf mitbekommen. Je älter ich wurde, desto größer wurde mein persönliches Interesse an verschiedenen Looks und an Mode generell."
Der Stellenwert von Hemd und Hose ist im Leben des Wieners groß. "Für mich ist Mode ein eigener Teil der Persönlichkeit und eine Möglichkeit, Gefühle und Stimmungen auszudrücken", erklärt der Kicker – der seinen Kleidungsstil von der Tagesverfassung abhängig macht. "Bei mir ist es eine intuitive Entscheidung, eine Gefühlssache. Morgens werfe ich einen Blick aus dem Fenster, schaue mir das Wetter an – und entscheide dann, was zu meiner Stimmung passt und in welchem Look ich mich wohlfühle."
Wohl sollte sich Alaba in den kommenden Wochen vor allem im ÖFB-Trikot fühlen. Das erste Match steigt am 17. Juni um 6 Uhr in Santa Clara gegen Jordanien.