Mainz knöpfte Dortmund am letzten Spieltag der deutschen Bundesliga ein 2:2-Remis ab. Dadurch verloren die Schwarz-Gelben auf den letzten Drücker doch noch den beinahe sicher geglaubten Titel, wurden noch von Bayern München überflügelt. Daran hatte auch Onisiwo seinen Anteil, erzielte in der 24. Spielminute das zwischenzeitliche 2:0 für die Mainzer.
Ein Treffer, der unschöne Folgen für den Stürmer hatte, wie der ÖFB-Legionär am Rande des Teamcamps in Windischgarsten erzählte. "Ich habe ein paar Anfeindungen erhalten. Doch ich will das nicht an die große Glocke hängen", schilderte Onisiwo Reaktionen nach seinem zehnten Saisontreffer. "Da waren viele Frustrierte dabei", tat der Mainz-Legionär die üblen Beleidigungen schnell ab. "Obwohl es bei uns um nichts mehr ging, war es ein großes Spiel. Es hat uns aufgestachelt. Wir wollten ihnen nicht einfach so die Schale übergeben, sondern dagegen halten. Wir wollten einen guten Saisonabschluss erreichen. Das haben wir geschafft", erzählte der 31-Jährige weiter.
Onisiwo möchte stattdessen sportlich überzeugen. "Ich habe die mit Abstand beste Saison gespielt. Ich bin zum Leistungsträger geworden", meinte der Stürmer, der bereits einen neuen Dreijahresvertrag beim deutschen Bundesligisten unterschrieben hat. Der Stürmer möchte nun auch im Nationalteam durchstarten. Bisher hat der schnelle Offensivspieler 21 Partien bestritten, dabei nur einen Treffer erzielt. "Seit das neue Trainerteam hier ist, darf ich jetzt immer dabei sein. Ich hoffe, dass ich bald mehr Minuten bekomme. Aber ich versuche, meine Rolle so gut wie möglich auszufüllen, wenn ich reinkomme, der Mannschaft zu helfen", so der 31-Jährige.
Die Zielsetzung für Samstag ist jedenfalls klar. Österreichs gastiert beim Gruppen-Favoriten in Brüssel. "Wir schauen jetzt einmal nur aufs Belgien-Spiel, sind jetzt in der Gruppe Erster, wollen den Platz auch verteidigen. Und ich glaube, dass wir das auch schaffen können", so der 31-Jährige.