ÖFB-Star verspricht: Kein "neues Gijon" gegen Ukraine

Christoph Baumgartner
Christoph BaumgartnerGepa
Am Montag steigt für Österreichs Fußball-Nationalteam bereits das erste kleine EM-"Finale". Gegen die Ukraine kann der Aufstieg fixiert werden. 

Dabei ist die Rechnung für die ÖFB-Auswahl besonders einfach: Mit einem Sieg gegen die Elf von Andriy Shevchenko fixiert Österreich den zweiten Gruppenplatz, steigt damit sicher ins Achtelfinale auf. 

Wenn die Partie mit einem Remis endet, müssen die Rechenschieber hervorgeholt werden. Die Ukrainer wären dann Gruppen-Zweiter, Österreich hätte mit vier Punkten und einer ausgeglichenen Tordifferenz gute Chancen, als einer der besten vier Gruppen-Dritten aufzusteigen. 

Baumgartner: Kein "neues Gijon"

Droht also ein "Nichtangriffspakt", weil das Unentschieden beiden Teams weiterhelfen würde, eine neue "Schande von Gijon", als Österreich und Deutschland bei der WM 1982 einen 1:0-Erfolg der Deutschen ausmachten, wodurch beide aufstiegen? "Nein", versprach Angreifer Christoph Baumgartner. "Das geht auf diesem Niveau gar nicht", meinte der Hoffenheim-Legionär. "Wir haben alle Chancen, werden das Spiel positiv bestreiten und im Achtelfinale stehen", gab sich der 21-Jährige kämpferisch. 

Trotzdem ist Baumgartner davon überzeugt, dass es Österreich und die Ukraine eher vorsichtiger anlegen werden. "Möglicherweise ist es so, dass beide Mannschaften nicht ins absolute Risiko gehen werden", so der Deutschland-Legionär. 

Umso wichtiger, dass Marko Arnautovic nach abgesessener Sperre wieder mit von der Partie ist, womöglich sogar in der Startformation stehen wird. "Er ist ein absolutes Mentalitätsviech. Solche Ausnahmespieler haben extrem viel Präsenz. Das Augenmerk liegt auf ihnen, das macht es für alle, die rundherum spielen, ein bisschen leichter", so Baumgartner. 

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