Die Eskalation im Nahen Osten sorgt für massive Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der Iran reagierte mit Raketenbeschuss auf Energieanlagen in Katar und Saudi-Arabien, nachdem das iranische Erdgasfeld South Pars vermutlich durch Israel angegriffen wurde.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran umgehend mit der vollständigen Zerstörung des Gasfeldes, sollten weitere Attacken auf Katar erfolgen. Die angespannte Lage treibt die Ölpreise in die Höhe.
Laut n-tv.de sagte Ricardo Evangelista, Analyst bei ActivTrades: "Der Krieg im Iran ist aus Sicht der Finanzmärkte in eine neue Phase getreten." Die steigenden Energiepreise machen Anleger zunehmend nervös.
Die anziehenden Ölpreise schüren die Inflationssorgen der Investoren. Die US-Notenbank Federal Reserve signalisierte angesichts der unsicheren Lage eine vorsichtigere Haltung zu Zinssenkungen.
"Die Ölpreise treiben jetzt nicht nur die Aktienkurse, sondern auch die Politik der Federal Reserve", erklärte Dennis Follmer, Investmentchef bei Montis Financial. Händler rechnen nicht mehr mit einer Zinssenkung in diesem Jahr - laut LSEG-Daten wird erst Mitte 2027 mit einer Zinssenkung gerechnet.