Obwohl die Corona-Zahlen in den vergangenen Tagen und Wochen teils drastisch zurückgingen, wird Österreich auf der Corona-Ampel zum achten Mal in Folge rot leuchten. Das berichtet die APA am Dienstagnachmittag unter Berufung auf ein Arbeitsdokument der Ampelkommission. In etlichen Bezirken ist das ausgerufene Zwischenziel von weniger als 100 Fälle auf 100.000 Einwohner erreicht worden. Den niedrigsten Wert in der Woche zum 20. Dezember weist Hollabrunn mit 60,7 auf. Dahinter folgt Mistelbach mit 67,4.
Die niedrigste Inzidenz weist das Burgenland mit 120,2 Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner auf. Direkt dahinter liegt die Bundeshauptstadt Wien mit einem Wert von 127,7. Den höchsten Wert eines Bundeslandes weist Salzburg mit 243,4 vor Kärnten mit 236,4 auf. Besonders ungünstig ist der Wert von Hermagor in Kärnten. Hier infizierten sich 493 Personen gerechnet auf 100.000 Bewohner. Auffällig ist auch der Wert in Villach. Er ist von 259 auf 299 gestiegen, während das Infektionsgeschehen sonst praktisch im ganzen Land zurückgeht.
Laut Arbeitspapier werden auch die risikogewichteten Fallzahlen intern bewertet. Da sind drei Bezirke unter 100, nämlich Mistelbach, Hollabrunn und Wien. Das wären quasi die ersten Kandidaten für eine Orangefärbung gewesen