Klopapier? Klar. Kann man nie genug haben. Nudeln – detto. Aber Kraut? Kein Scherz. Laut Analyse von Agrarmarkt Austria kauften die Österreicher in der Corona-Krise 37,4 Prozent mehr Kohlgemüse, also Kraut, Kohl, Brokkoli, Karfiol. Auf Platz 2 in der Kategorie "Frischwaren & Konserven" folgt in Dosen eingemachtes Gemüse.
Ebenfalls massiv gestiegen ist von Jänner bis März der Absatz an Fertiggerichten – nämlich um 20,2 Prozent. Die Zuwächse bei Fleisch & Geflügel sowie Wurst & Schinken fielen hingegen mit +3 Prozent bzw. +4,3 Prozent eher bescheiden aus.
Auch umsatzmäßig machte sich Corona im Lebensmittelhandel klar bemerkbar. In der ersten Lockdown-Woche Mitte März schnalzten die Einnahmen um 31 Prozent in die Höhe. Der Gesamt-März spülte unter dem Strich ein Plus von 23 Prozent in die Kassen.