Österreicher wird neuer WHO-Krisenmanager für Europa

Gerald Rockenschaub bei einem Besuch im Gaza-Streifen im Jahr 2020.
Gerald Rockenschaub bei einem Besuch im Gaza-Streifen im Jahr 2020.SAID KHATIB / AFP / picturedesk.com
Der gebürtige Steirer Gerald Rockenschaub wurde am Montag zum Direktor für gesundheitliche Notlagen in der Europäischen Region der WHO ernannt.

Der Austro-Mediziner wird damit zum "obersten Krisenmanager für gesundheitliche Notlagen in Europa" und soll als solcher WHO-Regionaldirektor Hans Kluge entscheidend beim Kampf gegen die Corona-Pandemie unterstützen.

"Ich freue mich sehr darüber, dass ein österreichischer Arzt und Public-Health-Experte in diese hohe Position in der WHO berufen wurde. Ich gratuliere Gerald Rockenschaub herzlich und wünsche viel Erfolg als Krisenmanager der Europäischen Region der WHO", erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) am Montag. 

Zur Person

Rockenschaub studierte Medizin an der Universität Graz, während seiner klinischen Laufbahn absolvierte er eine Ausbildung zum Allgemeinmediziner und eine Spezialisierung in Allgemeinchirurgie, gefolgt von mehreren Jahren klinischer Arbeit in der Chirurgie und Notfallmedizin. Darüber hinaus hat er einen Master-Abschluss in Public Health (MPH) von der Boston University, mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement.

In der Vergangenheit unterstützte Rockenschaub medizinische Hilfsaktionen für das Rote Kreuz und Save the Children in Äthiopien und Eritrea und leitete Gesundheitsprogramme für NRO und die Entwicklungszusammenarbeit im Nahen Osten und im Kosovo. 2004 kam er als Regionalberater und Programm-Manager zur Weltgesundheitsorganisation.

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