Mehrere Überweisungen, die sie selbst nicht veranlasst hatte, brachten eine 44-Jährige aus dem Bezirk Spittal an der Drau zur Polizei. Am 17. August erstattete die Frau Anzeige, nachdem von ihrem Bankkonto eine beträchtliche Summe verschwunden war.
Die unbekannten Täter hatten mehrere widerrechtliche Echtzeitüberweisungen durchgeführt. Das Geld landete dabei auf österreichischen Konten.
Für die Kärntnerin hat der Betrug massive finanzielle Folgen. Insgesamt entstand ihr durch die Überweisungen ein Schaden von mehreren zehntausend Euro.
Wie die Täter Zugriff auf die notwendigen Daten bekamen, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte die 44-Jährige zuvor auf eine Phishing-Website geraten sein. Dort soll sie ihre Bankdaten bekannt gegeben haben.
Diese Daten dürften in weiterer Folge für die nicht autorisierten Echtzeitüberweisungen verwendet worden sein.
Wie genau die Frau auf die Phishing-Seite gelangte und wer hinter den Überweisungen steckt, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.