Fehler beim Heimrennen

ÖSV-Ass sauer: "Dann würde es nicht so blöd ausschauen"

Trotz seines starken Laufs ist Fabio Gstrein verärgert. Sein Fehler kostet ihn in Gurgl zwar viel Zeit, doch seine Podestchance ist weiterhin intakt.
Sport Heute
22.11.2025, 12:01
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Die ÖSV-Herren gehen mit gemischten Gefühlen in den zweiten Durchgang. Manuel Feller legte einen Traumstart hin und lag zur ersten Zwischenzeit fast drei Zehntel voran. Dann verlor er im Steilhang die Balance. "Ich würde den ersten Durchgang mit gemischten Gefühlen beschreiben. Oben war es ganz gut. Im Steilhang habe ich mich nicht ganz wohl gefühlt", erklärte er. Im Finish fand er wieder sein Tempo und landete mit +0,43 Sekunden auf dem sechsten Platz – damit war er der beste Österreicher nach dem ersten Lauf. "Noch einmal konzentrieren und einen soliden zweiten Durchgang zeigen, dann wird das sicher ein akzeptables Rennen."

ÖSV-Herren in Lauerstellung

Auch Fabio Gstrein kam auf seinem Heimhang fulminant aus dem Starthaus und präsentierte im Startbereich eine mehr als konkurrenzfähige Linie. "Oben hatte ich ein brutal lässiges Gefühl", so der Ötztaler. Doch kurz vor dem Flachstück passierte ihm "genau an der ungünstigsten Stelle" ein Fehler, als es ihn zum Tor zog und er an der Stange anschlug. Am Ende reichte es für Platz sieben (+0,64) – mit allen Chancen, im Finale noch anzugreifen. "Einfach von oben bis unten so wie oben fahren. Jetzt konzentrieren, dann würde es nicht so blöd ausschauen."

Hinter dem Duo platzierten sich Simon Rueland (11., +0,73) und Marco Schwarz (13., +0,81). Michael Matt schied nach einem schwachen ersten Durchgang aus – mit 2,05 Sekunden Rückstand verpasste er die Top 30 und damit die Qualifikation für den zweiten Lauf.

Mit Atle Lie McGrath liegt Norwegen an der Spitze, dicht gefolgt von Überraschungsmann Eduard Hallberg und dem Schweizer Tanguy Nef, die beide +0,17 Sekunden zurückliegen. Der zweite Durchgang startet um 13.30 Uhr.

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