ÖSV-Hoffnung stach sogar Hirscher und Veith aus

ÖSV-Hoffnung Magdalena Egger
ÖSV-Hoffnung Magdalena EggerGepa
Magdalena Egger ist eine der größten heimischen Ski-Hoffnungen. Heuer soll ihr der Weltcup-Durchbruch glücken.

Sie ist das ÖSV-Versprechen für die Zukunft. Magdalena Egger zertrümmerte im Nachwuchs die Konkurrenz. Jetzt soll es für die 21-Jährige auch auf der großen Bühne klappen.

Bisher hat Egger eine Top-20-Platzierung als bestes Abschneiden im Weltcup zu Buche stehen. Heuer will sie diese Marke deutlich nach oben schrauben. Dass sie das Zeug dazu hat, belegt eine eindrucksvolle Statistik: Bei Junioren-Weltmeisterschaften räumte Egger sechs Goldmedaillen ab. Damit übertrumpfte sie sogar ÖSV-Legenden wie Marcel Hirscher und Anna Veith, die bekanntlich zu Edelmetall- und Kristallsammlern heranreiften. Hirscher und Veith haben mit ihren Rücktritten im Skisport eine Lücke hinterlassen. Neben Stars wie Katharina Liensberger und Marco Schwarz könnte nun Egger helfen, diese zu stopfen.

Im Interview mit "laola1.at" lässt die junge Allrounderin durchklingen, dass mit ihr bald unter den Spitzenrängen zu rechnen ist: "Ich finde es eine brutale Bestätigung, weil ich der Meinung bin, dass man nicht erst 28 oder 29 Jahre sein muss, um ein Rennen zu gewinnen. Es spricht nichts dagegen, in jungen Jahren schon schnell skizufahren. Es wird oft herabgeredet: Du bist noch jung, du hast noch Zeit. Aber die Zeit möchte ich nicht verschlafen, sondern nutzen. Da gibt es genug andere, die schon deutlich weiter sind. Aber es setzt mich nicht unter Druck, dass ich da nachziehen muss."

Was fehlt noch zur Elite? "Der Unterschied zwischen einer Junioren-WM und dem Weltcup ist, dass dort die Dichte viel größer ist, das ist einfach die Weltspitze. Wenn ich Panorama mit Sölden vergleiche, ist es hundert zu eins. Manuel Feller würde Märchenwiese dazu sagen."

Sie spielt auf eine Äußerung des Tirolers an, der im Vorjahr vor dem Flachau-Slalom mit dem "Märchenwiese"-Vergleich für Aufregung sorgte. Er ließ seinen Worten Taten folgen, siegte, wurde dadurch zum "Märchenprinz".

Damen-Cheftrainer Thomas Trinker traut seinem Schützling Großes zu: "Wir haben ein paar Mädels wie Magdalena Egger. Sie alle zeichnet ein irrsinniger Wille, Ausdauer und der Hang zur Kontinuität aus. Das sind wichtige Punkte, die sie mitbringen, um dann auch Erfolg zu haben. Es ist im Moment alles auf Schiene und wenn nichts dazwischen kommt, sie gesund bleiben, dann werden sie weiter Erfolg haben."

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