Schwarz feierte im Dezember 2025 zwei Saisonsiege in einer Woche – die ersten Erfolge seit seinem Kreuzbandriss. Bei Olympia lief es für Schwarz derweil nicht nach Wunsch. Der Kärntner kam ohne Medaille nach Hause. "Es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Ziel muss bei Olympia eine Medaille sein", meinte der 30-Jährige nun zur "Kleinen Zeitung". Gerade im Riesentorlauf wäre das Edelmetall möglich gewesen. "Ich war irgendwie froh, als es vorbei war", erzählte der ÖSV-Star über die Spiele im Zeichen der fünf Ringe.
Nun steht das Technik-Wochenende in Kranjska Gora vor der Tür, für Schwarz ein halbes Heimspiel, Zeit für den 30-Jährigen, zu reflektieren. Und Schwarz ließ aufhorchen: "Besser als davor ist es sicher nicht", sagte der ÖSV-Allrounder auf seine schwere Knieverletzung und den Weg zurück angesprochen. Er habe keine körperlichen Probleme, das Skifahren mache Spaß. "Klar gibt es gewisse Einschränkungen, es ist auch nicht komplett gleich wie vor der Verletzung und wird es auch nicht mehr werden", so Schwarz.
Gerade im Slalom, einst die Spezialdisziplin des Kärntners, lief es in den letzten Monaten nicht nach Wunsch, da habe er sich schwer getan. "Da hätte ich mir mehr erwartet, aber man kann nichts erzwingen. Nach der Verletzung ist das Gefühl nicht mehr zurückgekehrt", erzählte der 30-Jährige. Er werde sich "nach der Saison Gedanken machen", meinte der Kärntner. "Aber eines ist klar: Ich will wieder um Kugeln mitfahren", sagte der Kärntner. Und ergänzte: "Nur kann man so etwas nicht planen", man müsse "in drei Disziplinen Rennen gewinnen", um eine Chance auf den Gesamtweltcup zu haben.
Doch gerade mit seiner Selbstkritik stehe sich Schwarz "manchmal selbst im Weg", gab der Kärntner zu.
Am Wochenende folgt nun das Technik-Doppel in Kranjska Gora, unweit von Schwarz´ Kärntner Heimat Radenthein. "Für mich sind das wirklich Heimrennen. Der Hang ist schwierig, ein Klassiker", schmunzelte Schwarz.