Die Nordischen Kombinierer räumten am Sonntag in Lahti (FIN) groß ab. Johannes Lamparter siegte im Zielsprint vor seinem ÖSV-Teamkollgegen Stefan Rettenegger.
Getrübt wurde der Doppelsieg von einer schweren Verletzung im ÖSV-Team: Mario Seidl landete beim Skispringen bei 136 Metern – und zog sich einen Kniescheibenbruch zu.
Ob auch Bänder im Knie verletzt wurden, soll eine MRT-Untersuchung am Montag zeigen. Nach der Erstversorgung in Finnland wurde der Rücktransport in die Heimat organisiert. "Der Moment, wenn das Leben andere Pläne hat", postete Seidl jetzt ein Foto von seinem verletzten Knie in seiner Insta-Story.
Der Salzburger hat in der jüngsten Vergangenheit Höhen und Tiefen hinter sich. Erst vor wenigen Monaten gab Seidl sein Comeback im Weltcup.
Der Kombinierer hatte zuvor die WM-Saison 2023 aufgrund einer Autoimmun-Erkrankung (Hypogammaglobulinämie) auslassen müssen und sich eine Auszeit vom Spitzensport genommen. Es folgte die Hochzeit mit Herzblatt Victoria, dann das lang ersehnte Comeback.
Jetzt muss Seidl den nächsten Tiefschlag wegstecken.