Erstes Interview

ÖSV-Star nach Sturz operiert: Er gibt ein Update

Österreichs Kombinierer-Ass Johannes Lamparter verletzte sich bei einem Trainingssturz schwer. Nun wurde er operiert, gab ein Update.
Sport Heute
08.08.2026, 12:10
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Johannes Lamparter ist die größte Hoffnung des ÖSV in der Nordischen Kombination. Er ist dreifacher Olympia-Medaillengewinner, zweimaliger Weltmeister und hat schon zweimal den Gesamtweltcup für sich entschieden. Umso schockierender war die Meldung, dass Lamparter im Training schwer zu Sturz gekommen ist.

Beim Training im französischen Courchevel hatte der Tiroler am Mittwoch bei einem Sturz einen Knöchelbruch und einen Riss des Syndesmosebandes im rechten Knöchel erlitten. Mittlerweile ist der Kombinierer-Star in der Privatklinik Kettenbrücke in Innsbruck operiert worden, konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen. "Die Operation ist gut verlaufen, die Schmerzen sind okay, aushaltbar. Ich freue mich dann auf daheim", schmunzelte Lamparter.

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Heftiger Sturz

An den Sturz kann sich der Tiroler noch ganz genau erinnern: "Es waren aufregende Tage. Ich bin in einer richtig guten Verfassung gewesen, mich hat es leider beim allerletzten Sprung bei der letzten Trainingseinheit verschnitten, dann habe ich den Sturz gehabt. Dabei habe ich sofort gemerkt, dass irgendetwas im rechten Fuß nicht passt", so Lamparter. Genau habe er die Schmerzen nicht lokalisieren können.

Per Auto ging es dann zurück in die Heimat. Dort folgten MRT- und Röntgen-Untersuchungen. Die ergaben zumindest, dass das rechte Knie intakt geblieben war – eine Erleichterung für Lamparter. "Das Sprunggelenk war dann gebrochen, der Außenknochen. Und das Syndesmoseband war ab", schilderte der ÖSV-Star. Die Operation am Freitag verlief gut.

Er hat schon wieder klare Ziele

Lamparter selbst blickt bereits wieder in die Zukunft. Auch wenn seine Rehaphase nun zwei Monate dauern werde. "Man muss schauen, wo ich Ende Oktober, Anfang November stehe. Man muss jetzt von Tag zu Tag, von Woche zu Woche schauen. Ich lasse mich nicht unterkriegen, kann aus jedem Rückschlag besser herauskommen", meinte der Tiroler.

Der bereits zwei Ziele genannt hat: Den Weltcup-Bewerb zu Hause in Seefeld Ende Jänner 2027 und freilich die Nordische Weltmeisterschaft 2027 im schwedischen Falun.

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