Bei der Abfahrt in Zauchensee fanden die Olympia-Hoffnungen von Magdalena Egger ein abruptes Ende. Die Speed-Spezialistin verlor bei schwierigen Bedingungen die Kontrolle über ihre Ski und krachte hart ins Fangnetz. Kameras fingen ein, wie die Tirolerin völlig aufgelöst im Schnee saß und einige Tränen verdrückte.
Ans Weiterfahren war nicht zu denken – und die bittere Vorahnung sollte sich schnell bestätigen. Kreuzbandriss, Seitenband angerissen, Quetschung des Außenmeniskus im rechten Knie. Ein schwerer Rückschlag für Egger, die nach ihrem zweiten Platz in St. Moritz ihr Olympia-Ticket eigentlich schon fix in der Tasche hatte.
Inzwischen meldete sich die Tirolerin aus dem Spital – nach überstandener Operation. Auf Instagram versuchte sie, das Verletzungspech mit Humor zu nehmen: "2:0 für Zauchensee – aber eines Tages werden auch wir Freunde werden!" Der Hintergrund: Schon vor drei Jahren stürzte sie an selber Stelle – damals trug sie eine Gehirnerschütterung und einen Innenbandriss davon.
Aufgeben kommt für Egger aber nicht infrage. Mit einem entschlossenen "I don’t stop believing!" meldet sie sich zurück – und macht klar: Auch wenn es 2:0 für Zauchensee steht – die Tirolerin wird wiederkommen.