Offener Brief für Aufnahme von Flüchtlingskindern

Ex-Justizminister Clemens Jabloner, Autorin Elfriede Jelinek und Schauspieler Clemens Obonya sind nur drei der Unterzeichner des Offenen Briefs.
Ex-Justizminister Clemens Jabloner, Autorin Elfriede Jelinek und Schauspieler Clemens Obonya sind nur drei der Unterzeichner des Offenen Briefs.Bild: picturedesk.com

Neben der Corona-Krise spielt sich auch auf den griechischen Inseln Dramatisches ab. Ein offener Brief fordert nun die Regierung auf, unbegleitete Kinder aufzunehmen.

In einem offenen Brief an Kanzler, Innen- und Außenminister fordern mehr als 100 Künstler, Wissenschaftler, Juristen und Vertreter von NGOs die Aufnahme von Flüchtlingen, besonders von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen.

Scharfe Kritik an Regierung

Scharfe Kritik üben die Unterzeichner an der restriktiven Politik der Regierung: "Wir fordern die Freiheit, unsere Menschlichkeit und Nächstenliebe leben zu dürfen! Wir akzeptieren nicht, dass auf diese Weise unserer persönlichen Identität Grenzen gesetzt werden, für die es keine vernünftige Notwendigkeit gibt."

Viele Österreicher würden gerne helfen. Die Regierung lasse das aber nicht zu. Kanzler Kurz werfen sie vor, durch seine Aussagen

"Feindbilder und völlig unangemessene Ängste" zu schaffen und den europäischen Rechtsextremisten in die Hände zu spielen.

Unterzeichnet ist der offene Brief unter anderem von den Autoren Elfriede Jelinek und Michael Köhlmeier, den Schauspielern Cornelius Obonya und Elisabeth Orth, aber auch Ex-Justizminister Clemens Jabloner.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitik

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen