Nach dem Fund illegaler Waffen in der Residenz des palästinensischen Botschafters in Prag hat sich die Palästinenserregierung bei Tschechien entschuldigt. Ein ranghoher Vertreter des palästinensischen Außenministeriums habe am Montag eine offizielle Entschuldigung zu den Waffen überbracht, erklärte das Prager Außenamt am Dienstag.
Nach dem hat sich die Palästinenserregierung bei Tschechien entschuldigt. Ein ranghoher Vertreter des palästinensischen Außenministeriums habe am Montag eine offizielle Entschuldigung zu den Waffen überbracht, erklärte das Prager Außenamt am Dienstag.
Zudem habe er sich für den Vorfall entschuldigt, . Bei der Durchsuchung der Residenz entdeckte die Polizei ein Dutzend Waffen, darunter Pistolen und Maschinenpistolen, die nicht offiziell in Tschechien registriert waren.
Laut der Zeitung "Dnes" handelt es sich um Waffen tschechoslowakischer Produktion, die vor 1989 an die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) geliefert wurden. Die Polizei will sich zu dem Thema erst nach Abschluss der Ermittlungen äußern. Eine Sprecherin sagte, die Untersuchungen seien "sehr kompliziert" und mahnte zu Geduld.
Botschafter starb bei Unfall
Der palästinensische Botschafter Jamal al-Jamal . Der 56-Jährige war erst seit Oktober in Prag. Die Polizei schließt einen Anschlag aus und geht davon aus, dass ein Sicherungssystem an dem Tresor die Explosion auslöste.
Ein Botschaftssprecher sagte allerdings, der Safe sei häufig benutzt worden und habe nicht über einen eingebauten Diebstahlsschutz verfügt. Die Tochter des Botschafters hält daher an der Möglichkeit eines Attentats fest.