Ohne Regelung "benoten wir Eltern, nicht die Kinder"

Der SPÖ-Bildungsstadtrat Czernoshorsky betonte in der ZIB erneut, dass es klare Regelungen und Ressourcen bei Home Schooling brauche.
In seinem Interview in der ZIB2 bekräftigte der Wiener Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorsky (SPÖ) erneut seine Forderung nach klaren Regelungen bei den Schulnoten. Die klaren Regelungen zur Matura sei zu begrüßen, nun brauche es aber auch Regelung für die anderen Schulklassen und -stufen.

Er forderte erneut eine fixe Semesternote und dass "kein Schüler im Jahr 2020 durchfällt", so Czernohorsky. Außerdem brauche es auch Gewissheit, dass ab Mai kein neuer Schulstoff behandelt werde und auch der Schulstoff aus der Home-Schooling-Zeit nicht für die Note relevant sein dürfe.

"Sonst haben wir den Fall, dass eine Handelsangestellte nach Vollzeitjob fünfmal die Woche noch mit ihrem Kind den Schulstoff nachlernen muss", so Czernohorsky. Auch dass viele Familien unterschiedliche Voraussetzungen für das Home Schooling haben und oft die Ressourcen dafür nicht. "Da werden dann die Eltern benotet und nicht die Kinder", warnt der Stadtrat.

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