Am Rumpf des Öltankers "Rena" sind Spannungsrisse entdeckt worden. Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass der Frachter dem Druck der Wellen standhalten würde. 300 von 1700 Tonnen Öl sind bis jetzt ausgelaufen. Auch die Abpumparbeiten waren bisher erfolglos.
Am Rumpf des Öltankers "Rena" sind Spannungsrisse entdeckt worden, die sich zu einem gewaltigen Riss im Rumpf entwickelt haben. Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass der Frachter dem Druck der Wellen standhalten würde, so Premier John Key.
. Das Unglücksgebiet vor der Plenty-Bucht ist ein Paradies für Seevögel, Delfine und Wale. Die "Rena" ist 21 Jahre alt.
Das neuseeländische Fernsehen zeigte nun, wie schwer der Tanker beschädigt ist. Durch den hohen Wellengang wird das Schiff immer wieder durchgeschüttelt - einer der vier Tanks mit Treibstoff ist bereits geborsten. Auch mehrere Container wurden ins Meer gespült.
Einsatzkräfte gaben auf
Zurückgezogen haben sich mittlerweile die Einsatzkräfte: Sie haben keine Chance gegen die 5 Meter hohen Wellen. Die Helfer hatten versucht, die verbliebenen 1400 Tonnen Öl an Bord abzupumpen. An den Stränden zeigt sich das Ausmaß der Katastrophe: Tote und mit Öl verklebte Tiere säumen die Küste.
Am Mittwochmorgen erschien der Kapitän des Unglücksschiffs erstmals vor Gericht. Dem 44-jährigen Filipino wird vorgeworfen, mit seiner Schiffsführung "unnötige Gefahren und Risiken" eingegangen zu sein. Er wurde nach einer kurzen Anhörung vor dem Bezirksgericht Tauranga gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt, muss sich aber täglich auf der Polizeiwache melden.