Am 14. Februar 2026 ging für Janine Flock ein Lebenstraum in Erfüllung. Die 36-Jährige raste bei den Olympischen Winterspielen in Cortina (It) zur Goldmedaille.
"Ich kann es kaum glauben, es kommt mir im Moment noch unwirklich vor", sagte die Tirolerin unmittelbar nach der Siegerehrung. Und auch 100 Tage später hat die Skeleton-Athletin das Erreichte noch nicht verarbeitet. "Irgendwie fühlt es sich für mich immer noch komisch an, zu sagen: Hey, du bist Olympiasiegerin", erzählt Flock dem "Kurier".
Dabei wäre beinahe alles anders gekommen. Denn wenige Wochen vor den Spielen zog sich die Österreicherin eine Gehirnerschütterung zu.
"Es war schon riskant, was ich gemacht habe", gesteht Flock – und verrät besorgniserregende Details. "Ich bin heuer schon in Igls mit dem Schädel links schwer gegen die Bande gekracht. In St. Moritz ist mir das noch einmal passiert. Mein Sichtfeld war eingeschränkt, ich war brutal lichtempfindlich. Mir war ständig schlecht, sobald ich aufgestanden bin, ist mir schwindlig geworden. Ich hatte Kreislaufprobleme und Panikattacken. Man hat festgestellt, dass ich einen brutalen Eisenmangel habe. Da ist vieles zusammengekommen."
Flock erzählt, dass sie seit dem Gewinn der Geldmedaille nicht mehr im Eiskanal war. "Aber ich halte meinen Körper auf einem Level, dass ich jederzeit fähig bin, wieder ins Training einzusteigen." Bis es so weit ist, genießt die Olympiasiegerin den wohlverdienten Urlaub und die Auszeit.