"One Billion Rising" findet heuer im Wohnzimmer statt

Gegen Gewalt an Frauen wird heuer online getanzt. (Foto ist aus dem Vorjahr)
Gegen Gewalt an Frauen wird heuer online getanzt. (Foto ist aus dem Vorjahr)One Billion Rising
Zahlreiche Leute tanzten im Vorjahr am Rathausplatz in St. Pölten gegen Gewalt an Frauen. Wegen Corona findet "One Billion Rising" heuer online statt.

Der Tanz gegen Gewalt an Frauen wird coronabedingt am Freitag, 12. Februar ab 12.30 Uhr im Wohnzimmer stattfinden. "Man kann uns nicht aufhalten", heißt es vom Büro für Diversität in St. Pölten. Gemeinsam mit der Tanzschule Schwebach wird auf das Thema trotz Pandemie aufmerksam gemacht. "One Billion Rising" ist eine weltweite Bewegung, um jegliche Gewalt an Frauen und Mädchen öffentlich zu machen, sie anzuprangern und zu beenden.

Choreo zu "Break the Chains" 

Um Frauen Mut zu machen, aufzustehen und zu handeln. So auch in Österreich (wir berichteten) und St. Pölten, wo seit Beginn der Kampagne im Jahr 2013 jährlich am Rathausplatz getanzt wurde. Aufgrund der gesetzlichen Covid-19-Schutzmaßnahmen wird die Aktion 2021 erstmals als Online-Event stattfinden. Alle sind willkommen, auch ohne tänzerische Vorkenntnisse. Die passende Choreografie zum Lied „Break the Chains“ (Spreng die Ketten) zeigt Sabine Hubmayer.

Zum Live Event gibt es einen Link, der in Kürze in die Facebook Veranstaltung gepostet wird. Bei Fragen und für weitere Informationen: diversitaet@st-poelten.gv.at, 02742/333-2037 (Mariella Schlossnagl, Büro für Diversität). Und eines sollte noch beachtet werden: Alle Tänzer sollte irgendetwas in pink anziehen. "Das ist das Zeichen der Bewegung", erklärt Hubmayer.

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