Politik

OÖ: ÖVP deutlich vorne, SPÖ droht Absturz!

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:16

In spätestens zehn Monaten wählt fast eine Million Oberösterreicher. Eine "Heute"-Umfrage zeigt: Die schwarz-grüne Regierung wird bestätigt, die SPÖ stürzt ab, die FPÖ legt zu, die Neos ziehen in den Landtag ein.

In spätestens zehn Monaten wählt fast eine Million Oberösterreicher. Eine "Heute"-Umfrage zeigt: Die schwarz-grüne Regierung wird bestätigt, die SPÖ stürzt ab, die FPÖ legt zu, die Neos ziehen in den Landtag ein.

Nur minimale Verluste von zwei Prozentpunkten weist die Sonntagsfrage zur Landtagswahl 2015 für die VP aus (Unique Research, 500 Befragte). Mit 44 Prozent ist die Partei von Landeschef Pühringer mehr als doppelt so stark wie die SP (20 Prozent), die 5 Prozent verliert.

Chronologie des SP-Sinkflugs: 2003 lag sie bei 38 Prozent, 2009 Absturz auf 25 Prozent. Brisant: Da auch Wiens SP eine sattes Minus droht (), könnte das Wahljahr 2015 eine rote Revolution und Faymanns Sturz bringen.
Die oberösterreichische FPÖ hat mit 18 Prozent Chancen auf Platz 2.
Pühringers Öko-Partner kann mit 12 Prozent rechnen – ein Plus von 3 Prozent und Bestätigung für Schwarz-Grün. Die Fortsetzung dieser Koalition wünscht sich jeder Dritte.
Die auf dem Land unbedeutenden Neos schaffen laut Meinungsforscher Peter Hajek dank starken Zuspruchs in Linz den Einzug in den Landtag (+5 Prozent).
Wahlentscheidend ist der Spitzenkandidat: Pühringer würde jeder Zweite direkt wählen, SP-Entholzer nur 13 Prozent, Grünen-Anschober 9, FP-Haimbuchner 8 Prozent.


 

Im September 2015 wählt Oberösterreich! Zehn Monate vorher wollte "Heute" von den Wählern wissen, welche Themen wichtig sind.
Die Auswertung ist durchaus interessant und überraschend. Denn offenbar fühlen sich die Oberösterreicher nicht mehr so sicher wie früher. Für immerhin 92 Prozent ist die Bekämpfung der Kriminalität wichtigstes Thema im Wahlkampf. Gleich dahinter: die Schaffung leistbarer Wohnräume (91 Prozent sehen das als "sehr wichtig" bzw. "eher wichtig" an).

Die Verbesserung der Gesundheitsversorgung ist für 62 Prozent der Oberösterreicher ein "sehr wichtiges" Thema, (31 Prozent sehen es als "wichtig"). Gefolgt vom Ausbau des öffentlichen Verkehrs (85 Prozent) und der Asylpolitik: 68 Prozent wollen, dass weniger Flüchtlinge aufgenommen werden.

Der Bau des Westrings ist hingegen nur für 51 Prozent ein wichtiger Punkt. 500 Oberösterreicher wurden durch "Unique Research" befragt.

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